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Informationen zur Erprobungsstufe 

Erprobungsstufe als pädagogische Einheit: Sich Besprechen, Austauschen und Fördern

Unsere Erprobungsstufe (5. und 6. Klassen) bildet eine pädagogische Einheit. Das jeweilige Lehrerteam einer Klasse besteht aus möglichst wenigen Lehrern, um so einen regen Austausch über die Schüler und ihren Lernfortschritt pflegen zu können. Zudem hat jede Klasse in der sogenannten Orientierungsstunde die Gelegenheit, zusammen mit Klassenlehrerin oder Klassenlehrer ihre besonderen Anliegen zu besprechen und Projekte durchzuführen. Der pädagogische Schwerpunkt in dieser Stunde ist das soziale Lernen und die Förderung sozialer Kompetenzen, denn sie sind Voraussetzungen für ein gutes Miteinander in der Klasse, in der Schule und in der Gesellschaft.

Sich Einfinden und Kennenlernen in der Erprobungsstufe

Um unseren neuen Schülerinnen und Schülern den Übergang ins Gymnasium zu erleichtern, gibt es zu Beginn der 5. Klasse eine speziell auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnittene Einführungswoche zur Orientierung in der neuen Schule und zum Kennenlernen der neuen Mitschüler, der neuen Lehrer und Fächer. Die bereits erwähnte Orientierungsstunde hat neben dem Training von Methoden des Lernens und Arbeitens die Aufgabe, die Klassengemeinschaft und die Kinder zu stärken sowie Klassenprojekte durchzuführen. Uns allen ist ein offenes und freundliches, faires und verantwortungsvolles Miteinander sehr wichtig. Schon nach wenigen Wochen fahren die Schüler auf Klassenfahrt, in der Teambildung auf spielerischer Ebene, sportliches Miteinander und gemeinschaftliche Unternehmungen im Vordergrund stehen.

 

Organisatorische Gestaltung der Erprobungsstufe

Zur Zeit führen wir unsere Eingangsklassen vierzügig. Die 5. und 6. Klassen besuchen ca. 26 Kinder bei etwa gleicher Anzahl von Jungen und Mädchen. In den fünften Klassen werden 22 Unterrichtsstunden à 60 Minuten pro Woche unterrichtet. An kurzen Schultagen (Dienstag und Freitag) endet der Unterricht um 12.30 Uhr. Die fünften Klassen haben an einem Nachmittag Unterricht bis 15.35 Uhr. Außerdem haben die Schüler die Gelegenheit nach der Mittagspause das vielfältige AG-Angebot im Rahmen der Erprobungsstufe zu nutzen oder können nach Bedarf an individuellen Förderstunden teilnehmen. In der Mittagspause von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr können die Kinder in unserer Mensa ein Mittagessen nach Wahl zu sich nehmen, ein Bewegungsangebot in unserer Arena nutzen, sich auf unserem parkähnlichen Schulgelände entspannen oder in unserer Schülerbibliothek in Ruhe lesen bzw. Aufgaben erledigen.

 

Unterrichtsschwerpunkte und Fremdsprachenfolge

Gesellschaftswissenschaften und Sport sind die Unterrichtsschwerpunkte in der Erprobungsstufe. In der 5. Klasse erhalten die Kinder zusätzlich zum Sportunterricht zwei Wochenstunden Judo. Die dort erworbenen Fähigkeiten können sie dann in AGs erweitern. In Kooperation mit der Musikschule Hilden werden im AG-Bereich Schüler mit besonderem musikalischem Talent oder mit großem Interesse an musikalischer Betätigung gefördert. Englisch als erste Fremdsprache wird in Klasse 5 weitergeführt. Ab Klasse 7 (G9) unterrichten wir Französisch oder Latein als 2. Fremdsprache.

 

Betreuung, Beratung, Förderung

Unterstützung bei individuellen Problemlagen wird bei uns in der Erprobungsstufe großgeschrieben. Unser vielseitiges Angebot zur Stärkung von Selbstvertrauen und sozialer Wahrnehmung und die Vermittlung von Fertigkeiten zur Konflikt- und Problemlösung kommen auch und insbesondere den Schülern und Schülerinnen der Erprobungsstufe zugute. Wir stützen unser Angebot auf Klassenpaten, Streitschlichter, Gewaltprävention, fachbezogener Förderunterricht, LRS-Förderung, Coaching und Methodentraining, individuelle Beratung, Einzelfallhilfe bei Lern- und Leistungsproblemen, Begabtenförderung und individuelle Schullaufbahn, Talentförderungen Judo und Musik und ein buntes AG-Programm.

 

Förderschwerpunkte

Aus unseren Leitlinien für das Bilden und Erziehen in einem ganzheitlichen Sinne ergeben sich für uns auch in der Erprobungsstufe folgende Förderschwerpunkte:

> Vermittlung von Fachwissen (auch in fächerübergreifenden Perspektiven)

> Vermittlung von Fähigkeiten (Kommunikationsfähigkeit, selbstständiges und zielgerichtetes Arbeiten, ...)

> Individuelle Förderungen (Defizitausgleich, Begabungen, Stärken, Neigungen, Methoden, ...)

> Vermittlung von wichtigen Tugenden (Erkenntnislust, Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, ...)

> Persönlichkeitsentwicklung (Verantwortungsbewusstsein, Empathie, Selbstwertgefühl, -vertrauen, ... )

> Umgang miteinander (Respekt, Toleranz, Konflikt-, Kompromiss- und Kooperationsfähigkeit, …)

 

Lernen, Wissen, Können und Handeln stehen für uns im Zusammenhang mit sinnstiftenden Lebensdeutungen und hängen wesentlich von der Qualität der menschlichen Beziehungen ab.