Evangelisches Schulzentrum Hilden  

   

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Sicher zum Abitur durch konzeptionelle Änderungen der Fördermaßnahmen

Was hat uns bewogen, diese Entscheidung zu treffen?

Am 28. November 2017 wurden die Schulleiter durch Vertreter des Ministeriums und Dezernenten der Bezirksregierung Düsseldorf über den gegenwärtigen Stand der Überlegungen zu G8/G9 informiert.

Im Einzelnen wurden folgende Gesichtspunkte erläutert:

  • Die Entscheidung einer Schule für G8 oder G9 gilt ab dem kommenden Schuljahr.
  • Die Stundenzahl in der Sekundarstufe I wird gegenüber dem „alten G9 bis 2007“ und dem bisherigen G8 nicht verändert (G8: 158 Unterrichtsstunden +5 Ergänzungsstunden; G9: 180 Unterrichtsstunden + 8 Ergänzungsstunden).
  • Zentrale Prüfungen 10 und zentrale Klausuren am Ende der EF bleiben.
  • Über den Beginn der 2. Fremdsprache in G9 (Stufe 6 oder Stufe 7) ist noch keine Entscheidung getroffen.
  • Die Lehrpläne werden lediglich hinsichtlich der Digitalisierung überarbeitet.
  • Die Lehrer-Schüler-Relation bleibt unverändert, es werden also keine Verbesserungen in der Lehrerversorgung getroffen.
  • Das “neue” Fach Wirtschaft ist im bisherigen Fach “Wirtschaft/Politik” schon enthalten.
  • Die Frage nach den Bedingungen für die Fortsetzung des Ganztages ist noch nicht geklärt.
  • Ab dem Jahr 2020 können staatliche Schulen auf Antrag von G9 zu G8 zurückkehren.
  • Eltern der Viertklässler sollen an der Entscheidungsfindung beteiligt werden, und deshalb kann erst die Schulkonferenz nach den Sommerferien 2018 im Bedarfsfall eine Entscheidung für G8 treffen, d.h. einige Monate nach den Anmeldungen.

Diese Vielzahl von Unsicherheiten bieten aus Sicht unseres Lehrerkollegiums keine ausreichende Grundlage, um über einen Wechsel zu G9 ernsthaft nachzudenken. Außerdem wollen wir nicht so ohne Weiteres unser am evangelischen Schulzentrums entwickeltes G8/G9 Kooperationsmodell mit der evangelischen Gesamtschule aufgeben. Schließlich wollen wir den Erziehungsberechtigten, die jetzt Ihre Kinder anmelden, Planungssicherheit bieten:

Die Schülerinnen und Schüler, die jetzt angemeldet werden, werden also in 8 Jahren ihr Abitur machen können. Eine nachträgliche Veränderung nach den Sommerferien 2018 erscheint uns als Vertrauensbruch.

Welche Regelungen bezüglich individueller Förderung wollen wir am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium treffen, um auch in Zukunft mit dem G8-Modell erfolgreich zu arbeiten?

  • Das Gymnasium bleibt vierzügig (positiv für die Schülerzahl in der Oberstufe und ein entsprechend umfangreiches Angebot von Leistungskursen).
  • Nach einem Jahr soll ergebnisoffen überlegt werden, ob G8 beibehalten wird oder ob wir zu G9 wechseln wollen. Dies ist von vielen Faktoren abhängig.
  • In jeder Klasse der Sekundarstufe I werden maximal 27 Schüler aufgenommen, um besser individuell fördern zu können.
  • Für Klasse 8 und 9 werden Umstrukturierungen überlegt im Sinne von Fördern und Fordern (z.B. differenzierte Angebote im Wahlpflichtbereich und bei den Ergänzungsstunden), um die Wochenstundenzahl von 34/35 Stunden bei gleichzeitigen Förderangeboten auf keinen Fall zu überschreiten. Dies soll zusätzliche Nachhilfestunden für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler überflüssig machen und gleichzeitig leistungsstärkere fordern.
  • Bis einschließlich Klasse 7 wird ein Wechsel zur Gesamtschule ermöglicht.

Wir hoffen, Sie ausreichend über unsere Beweggründe informiert zu haben!

 

 

 

   
© Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium