Die Basketball-AG existiert seit vielen Jahren als fest etabliertes Angebot am Dienstagnachmittag in der ganzen Arena. Sie wird geleitet von Frau Vogelsang, Sportlehrerin und ehemalige Basketballspielerin. Die AG bietet Schülern der Stufen 5 bis Q2, also allen Altersgruppen, die Gelegenheit, basketballtechnische Fähigkeiten zu erlernen oder aber einfach nur Basketball zu spielen.

Aus der AG und ihrer jahrelangen Tradition entwickelt sich die Bildung von Schulmannschaften in allen Altersklassen sowohl der Mädchen als auch der Jungen. Es nehmen also alljährlich insgesamt 8 Schulteams an den Kreismeisterschaften der Schulen teil, und dies mit sehr großem Erfolg. Z.B. konnte das DBG in diesem Schuljahr im Kreis Mettmann  bereits drei Kreismeistertitel und eine Vizekreismeisterschaft erringen, die Finalrunden in drei weiteren Wettkampfklassen stehen noch aus.

Ein Schulteam mit sehr jungen Spielern ( unter 12 Jahren) nimmt seit 6 Jahren regelmäßig am Spielbetrieb der GiantsLeague Düsseldorf , einem Düsseldorfer Schulwettbewerb in Kooperation mit Giants e.V. Düsseldorf, teil. Hierdurch wird Anfängern und Fortgeschrittenen eine Spielmöglichkeit mit vereinfachten Regeln gegen viele Düsseldorfer Schulen geboten.

Weiterhin fahren wir mit vielen Schülern alljährlich im Frühsommer zu einem der Streetball-Turniere im Rahmen der NRW-Streetballtour des Westdeutschen Basketball-Verbandes.

Seit Mai 2016 existiert eine Kooperation mit dem Hildener Basketball-Verein TUS96 Hilden. Dadurch sind während der AG-Zeit zusätzlich Vereinstrainer und – spieler in der Halle anwesend und trainieren zusammen mit unseren Schülern. Das Konzept damit unsere Schüler mit Verein, Trainern und Spielern vertraut zu machen, hat sich bislang gut bewährt. Durch Basketball-Schnupperstunden, die der Jugendkoordinator des Vereins im Rahmen des Sportunterrichts der 5. und 6.Klassen leitet, werden weitere Schüler für den Basketball-Sport gewonnen.

 

 Selbstverteidigung für Mädchen


Die AG richtet sich an Mädchen der 5. Klassen des Evangelischen Schulzentrums (DBG & EGH). In Form von Kampfspielen wird das Selbstvertrauen gefördert. Darüher hinaus lernen die Mädchen, wie sie sich in gefährlichen Situationen zu verhalten haben und wie sie sich verteidigen können (Prinzip: Zielorientierung Angriffspunkte). Die Teilnehmerinnen erarbeiten an Situationsbeispielen eigenständig Verteidigungsstrategien.

Die pädagogischen Prinzipien der Sportart Judo sollen Einfluss auf den Erziehungsprozess der Schüler nehmen. "Durch gegenseitiges Helfen zum beiderseitigem Wohlergehen" und "Bester Einsatz von Geist und Körper".

Das erste Prinzip drückt sich auf der Judo-Matte durch verschiedene Verhaltensweisen aus: Die übenden Partner verhalten sich rücksichtsvoll und verantwortlich zueinander. Jede Aktion wird bis zum Ende kontrolliert, so dass sich der Partner nicht verletzt. Bei einem Wurf kontrolliert der Werfende die Fallübung des Fallenden, indem er ihn so lange festhält, bis er sicher auf dem Rücken mit einer Fallschule landen kann. Auf diese Weise entwickelt sich ein starkes gegenseitiges Vertrauen zueinander. Ausdruck wird diesem Prinzip in Form der Judo-Etikette verliehen. Zu Beginn und am Ende eines jeden Judounterrichts setzen sich die Schüler und der Lehrer im formellen Kniesitz zum Gruß gegenüber. Auf den Ruf "Rei" verbeugen sich alle als Zeichen gegenseitiger Wertschätzung voreinander. Das gleiche Ritual wird vor und nach einem Wettkampf (Randori) ausgeführt und zeigt, dass der Judoka seinen Partner respektiert und das Judoreglement achtet.

Das zweite Prinzip bedeutet, dass man im Judo zielorientiert und funktional nach den entsprechenden Verhältnissen handelt. Angestrebt wird die Fähigkeit, die eigenen Kräfte klar einzuschätzen und die Situation (zum Beispiel im Judowettkampf) eindeutig erkennen zu können, um anstehende Aufgaben möglichst sachgerecht mit dem notwendigen "Gebrauch von Geist und Körper" zu lösen.<br/>Die talentierten Judo-Kinder haben zusätzlich die Möglichkeit sich in der Judo-Olympiagruppe intensiv auf Wettkämpfe vorzubereiten. Das Ziel ist ein kontinuierlicher Trainingsaufbau und eine systematische Vorbereitung auf die Anforderungen eines Judowettkampfes. Die enge Verzahnung von Schule, Verein (JC71) und Judoverband fördern diesen langfristigen Trainingsprozess. Die regelmäßigen Erfolge der Schüler/Innen und die Kaderzugehörigkeit (Bezirks- und Landeskader) der Judo-Olympiagruppenmitglieder dokumentieren den Erfolg des Projektes

   
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