Sicherheit und Gesundheit sind Bestandteile des Schulprogramms und des Schullebens.

Die Schulgebäude, die Einrichtungen und die Außenanlagen entsprechen den Sicherheitsvorgaben und gefährden die Gesundheit nicht. Sie werden vorschriftsmäßig unterhalten, gewartet und kontrolliert. Eine Erste-Hilfe-Ausstattung und ein Sanitätsraum sind vorhanden, es gibt Ersthelfer und einen Schulsanitätsdienst.

Die Schule wird regelmäßig auf technische und sicherheitsrelevante organisatorische und verhaltensbedingte Mängel, die zu gesundheitlichen Gefährdungen und Unfällen führen können, von befähigten Personen bzw. Firmen überprüft. Festgestellte Mängel werden so schnell wie möglich beseitigt.

Die Schule besitzt ein umfassendes Brandschutzkonzept und moderne brandschutztechnische Einrichtungen und wird regelmäßig durch die Feuerwehr überprüft.

Hinreichende und gut ausgeschilderte Flucht- und Rettungswege sind vorhanden und werden stets freigehalten. Es werden regelmäßig  Räumungsübungen durchgeführt. So wird das richtige Verhalten im Brandfall und anderen Notfallsituationen geübt. Ein Notfallplan regelt das richtige Verhalten auch in anderen Notfallsituationen.

Bei Schulunfällen werden die Unfallursachen ermittelt und vorbeugende Maßnahmen veranlasst.

Alle Lehrerinnen und Lehrer tun alles Notwendige, um Unfälle zu verhüten und die Schülerinnen und Schüler vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu bewahren. Die Erziehung und Ausbildung der Schülerinnen und Schüler zu sicherheits- und gesundheitsbewusstem Denken und Handeln wird in den Unterricht einbezogen.

Die Beraterinnen in den Schulen orientieren Ihre Arbeit daran, dass auch professionelle Pädagogik nicht in allen Fällen ausreicht. Unsere Klientel sind Schülerinnen und Schüler aller Klassen mit ihren Eltern, Lehrern und anderen Bezugspersonen.

Wir vereinbaren nach Erstgesprächen Einzelstunden mit den betreffenden Kindern und Jugendlichen. Diese finden in der Regel einmal wöchentlich zu einem fest vereinbarten Termin statt.

Jeder Mensch ist einzigartig mit seinen Fähigkeiten, Bedürfnissen und seiner persönlichen Lerngeschichte. Um Schülerinnen und Schülern eine angemessene Unterstützung bei der Bewältigung von Lern- und weiteren schulischen Problemen hin zur Entwicklung eines positiven Selbstbildes, Lernbereitschaft und Freude am schulischen Erfolg zu ermöglichen, ist es wichtig, die individuelle Lerngeschichte zu verstehen:

  • Welche Lernvoraussetzungen benötigt ein Schüler/eine Schülerin um Fähigkeiten und Potentiale optimal weiterzuentwickeln?
  • Gab es Engpässe (schulische Probleme), die die Freude an Lernen und Leistung beeinflusst haben?
  • Was stärkt den Schüler/ die Schülerin um möglichen zukünftigen Engpässen zu begegnen?

Der Umgang mit der eigenen Gesundheit und der Gesundheit anderer gehört zu den Alltagskompetenzen, die Kinder und Jugendliche auch in der Schule lernen sollen. Sie sollen Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, um die äußeren Einflüsse auf ihre Gesundheit aktiv zu gestalten, denn es besteht ein Zusammenhang zwischen Lebensbedingungen, Gesundheit und Bildungserfolg. Gesundheitsförderung und Prävention erfahren eine nachhaltige Wirkung, wenn sie bei den konkreten Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen ansetzen.

In der Streitschlichter-AG werden Schülerinnen und Schüler der 9.Klasse in Mediation ausgebildet, d.h. sie lernen alle Formen von gestörten Kommunikationsprozessen kennen, den Ursachen nachzuspüren; sie lernen Gesprächstechniken kennen, mit deren Hilfe sie die Konfliktparteien an einen Tisch holen und zur Suche nach einer gemeinsamen Lösung hinführen können.

Wir Schulsanitäter leisten die medizinische Versorgung von kranken und verletzten Schülerinnen und Schülern. Du findest uns in fast jeder Pause im Krankenzimmer. Damit alle Sanis kompetent helfen können, mussten wir eine Grundausbildung machen, einen erweiterten Erste-Hilfe Kurs. Diesen Kurs bieten wir hauptsächlich den Schülerinnen und Schülern der achten Klassen an. Die "älteren" Sanitäter bilden sich regelmäßig weiter. Mittlerweile haben wir einige höher qualifizierte Helferinnen und Helfer. 

Heute weiß man, dass reine Information und Abschreckung keine geeigneten Mittel sind, einem möglichen Drogenkonsum vorzubeugen. Daher stellt unser Präventionsansatz nicht die Suchtmittel in den Vordergrund, sondern die Schülerinnen und Schüler mit ihren Interessen und Bedürfnissen, mit den an sie gestellten Anforderungen und den von ihnen erlebten Problemen und Verunsicherungen sowohl in der Schule als auch privat.

Der Titel "Schule ohne Rassismus" ist nicht Tatbestand, sondern Programm - ein Auftrag, den sich SchülerInnen, MitarbeiterInnen und nicht zuletzt Eltern und Erzieher selbst gegeben haben.

 

Gewalt tritt an Schulen in vielen Formen in Erscheinung: Vandalismus, Übergriffe auf fremdes Eigentum, Diebstahl, Prügeleien, Erpressungen, psychische Gewalt, vor allem Mobbing, das sich in den letzten Jahren auch auf die neuen Medien (Cyber- Mobbing) ausgeweitet und damit eine neue Dimension gewonnen hat.

 

   
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