Lernstanderhebungen bilden als Diagnoseinstrument eine wichtige Grundlage für die systematische Unterrichtsentwicklung. Sie bieten den Unterrichtenden Informationen, über welche Fähigkeiten und Fertigkeiten die Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe verfügen und inwieweit in den untersuchten Teilbereichen die fachlichen Anforderungen der nationalen Bildungsstandards und der Lehrpläne erfüllt wurden.

Sie dienen somit der Qualitätssicherung, stärken die diagnostische Kompetenz der Lehrer, stellen Lern- und Förderbedarf in den überprüften fachlichen Bereichen fest und dienen der Weiterentwicklung des Unterrichts und der schulischen Arbeit.

Die Lernstanderhebung in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik erfolgt landesweit einheitlich an einem Termin in Form einer schriftlichen Überprüfung.

Diese Lernstanderhebung ersetzt keine Klassenarbeit. Sie soll den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern Aufschluss über den Lernstand des Einzelnen und den der Klasse geben (im Vergleich zu anderen SchülerInnen und Klassen in NRW).

Nach erfolgter Eingabe der Ergebnisse und Auswertung durch die Schulabteilung des Landes NRW erfolgt eine schriftliche Rückmeldung der Ergebnisse, die den Eltern über ihre Kinder zukommt.